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Ausgabe Dezember 2005

Grastablette:
Innovative Tabletten-Immuntherapie bei allergischer Rhinitis.
Neue Studie bestätigt Effizienz und Verträglichkeit
der Grastablette (2)
Die spezifische Immuntherapie mithilfe der von ALK-Abelló (Hørsholm,
Dänemark) entwickelten innovativen Grastablette reduziert
die Symptome
einer allergischen Rhinitis um 30% und den Bedarf
symptomlindernder
Medikamente um 38%. Das sind die Ergebnisse einer neuen
klinischen
Studie (GT-08). Die Daten bestätigen, dass die Immuntherapie
mit
der Grastablette eine wirksame, sehr gut verträgliche und
bequeme
Behandlungsoption für Patienten mit allergischer Rhinitis
ist. Die Ergebnisse werden jetzt den schwedischen Behörden
übermittelt, die derzeit
den Zulassungsantrag überprüfen. Mit einer europaweiten
Markteinführung wird Ende 2006 gerechnet.
An der GT-08-Studie nahmen 634 Patienten mit einer Allergie
auf Gräserpollen teil. Ziel der Studie war die Bewertung der
klinischen Wirksamkeit und Sicherheit im Vergleich zum
Placebo. Die Ergebnisse zeigen, dass die Grastablette eine
hochwirksame Behandlung mit gutem Sicherheitsprofil ist. Die
Studie bestätigt zudem die optimale Dosis von 75.000
SQ-T-Einheiten. Bereits während der ersten
Behandlungsperiode verminderte die Immuntherapie mit der
Grastablette die Symptome einer allergischen Rhinitis um 30%
und reduzierte den Bedarf an symptomlindernden Medikamenten
um 38% im Vergleich
zum Placebo. Die mit der Grastablette behandelten Patienten
stellten zudem eine Verbesserung ihrer Lebensqualität fest.
Die Ergebnisse waren hoch signifikant (p < 0,0001).
„Es freut uns sehr, dass ALK-Abelló die optimale Dosis für
das neue Immuntherapie-Produkt ermittelt hat. Auf diese
Studienergebnisse haben wir Ärzte lange gewartet. Die
Grundlage für die guten Ergebnisse war ein umfassendes
Studienprogramm zur Dosisfindung. Damit hat ALK-Abelló neue
Maßstäbe für die weitere Entwicklung der
Allergen-Immuntherapie gesetzt“, sagt Professor G. Walter
Canonica (Universität Genua, Italien). Die GT-08-Ergebnisse
sind die neuesten einer Reihe positiver Studienergebnisse,
die im Laufe der letzten Jahre gezeigt haben, dass die
Grastablette eine optimale Kombination aus hoher Wirksamkeit
und Sicherheit für Heuschnupfenpatienten bietet. Inzwischen
haben mehr als 1.700 Patienten mit einer
Gräserpollenallergie an insgesamt sechs klinischen Studien
teilgenommen.
Mehr Pollenallergiker können zukünftig ursächlich behandelt
werden
„Die Ergebnisse aus der GT-08-Studie sind überzeugender als
alle bisherigen.
Wir haben einmal mehr festgestellt, dass
durch die innovative Tabletten-Immuntherapie deutlich mehr
Patienten mit einer Gräserpollenallergie vonn einer sehr gut
wirksamen und verträglichen Kausaltherapie profitieren
können.
Diese Methode bekämpft vor allem die Ursache der Allergie
und nicht nur die Symptome. Gleichzeitig haben wir eindeutig
zeigen können, dass keine Do-sissteigerungsphasen
erforderlich ist. Damit ist die Grastablette eine
praktischen und leicht anzuwendende neue Behandlungsoption
für Patienten und Ärzte“, so Jens Bager, Direktor und
Vorstandsvorsitzender von ALK-Abelló. In Deutschland ist das
Unternehmen durch ALK-SCHERAX in Hamburg präsent, einem
Gemeinschaftsunternehmen von ALK-Abelló und der Schering AG,
Berlin.
Die Behandlung mit der neuen Grastablette beginnt mindestens
acht Wochen vor der Pollensaison. Die schnelllösliche
Tablette wird einmal täglich unter die Zunge gelegt und
schmilzt dort innerhalb weniger Sekunden ohne Rückstände.
Die Tabletten-Immuntherapie ist eine Basistherapie, denn sie
induziert die Toleranzentwicklung des Immunsystems gegenüber
Gräserallergenen. Die allergische Reaktion auf Gräserpollen
wird vermindert und in einigen Fällen sogar völlig gestoppt.
Die Patienten profitieren bereits in der ersten
Gräserpollensaison.
Die allergischen Symptome und der Bedarf an herkömmlichen
symptomlindernden Medikamenten werden signifikant reduziert.
Die Behandlung mit der Grastablette sollte über einen
Zeitraum von drei Jahren fortgeführt werden, um die für eine
spezifische Immuntherapie typische lang anhaltende Wirkung
auch nach Beendigung der Therapie zu erzielen.
Der Zulassungsantrag für die innovative Grastablette wurde
im Juni 2004 bei den schwedischen Behörden gestellt, denen
jetzt auch die neuen Ergebnisse aus der GT-08-Studie
übermittelt werden. ALK-Abelló rechnet damit, dass die
Grastablette Ende 2006 in Europa eingeführt werden kann.
Informationen zur GT-08-Studie
Bei der GT-08-Studie handelt es sich um eine doppelblinde,
randomisierte
und Placebo-kontrollierte Multizenter-Studie der Phase IIIb.
Ziel der Studie ist in erster Linie die Evaluierung der
klinischen Wirksamkeit und Sicherheit der spezifischen
Immuntherapie mit der Grastablette im Vergleich zu Placebo.
Die Studie startete Ende 2004 und umfasst 634
Gräserpollenallergiker in 51 Krankenhäusern in Dänemark,
Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien,
Großbritannien/Nordirland, Österreich und Schweden.
Alle
Patienten leiden an leichter bis starker allergischer Rhinitis aufgrund von Gräserpollen. Die Teilnehmer erhielten
täglich entweder eine aktive Behandlung mit 75.000
SQ-T-Einheiten Gräserallergen in Form der Grastablette oder
Placebo.
Für Rückfragen
ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH
Peter Fischer
Sülldorfer Landstraße 128
D-22589 Hamburg
ALK-ABELLÓ A/S
Jens Bager
Bøge Allé 6-8
DK-2970 Hørsholm
Dänemark
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