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Ausgabe Februar 2005

Allergien
effektiv und flexibel behandeln: neue Form der sublingualen
Immuntherapie
Mit der sublingualen Immuntherapie (SLIT)
lassen sich allergische Atemwegserkrankungen ursächlich
behandeln. Das Prinzip: Die Patienten tropfen sich die
Substanz, auf die sie allergisch reagieren (das
Allergen), regelmäßig in gelöster Form unter die Zunge.
Dadurch gewöhnt sich das Abwehrsystem an das Allergen
und reagiert nicht mehr überempfindlich. Weil die
Patienten die Behandlung selbstständig durchführen,
macht die SLIT abgesehen von Kontrolluntersuchungen und
Folgeverordnungen für das Allergen-Präparat keine
zusätzlichen Arztbesuche notwendig. Das ist insbesondere
für Berufstätige mit festen Arbeitszeiten und vollem
Terminkalender ein großes Plus.
Dieser Presseinformation der ALK-Scherax
Arzneimittel GmbH, Hamburg, können Sie weitere Details
entnehmen:
Flexibel
bleiben mit neuer Form der sublingualen
Immuntherapie
Allergie war gestern: schnell wieder fit für
den Beruf
Gerade heute müsste man fit sein. Schließlich
ist eine wichtige Konferenz angesetzt. Doch dann juckt die
Nasen, tränen die Augen, fühlt man sich schlapp und müde.
Die Pollen fliegen, und prompt meldet sich die Allergie
zurück.
Wer an einer Allergie leidet, ist oft alles
andere als voll leistungsfähig, quält sich mühsam über den
Arbeitstag – oder bleibt gleich krank zu Hause. Schon 1993
gingen in Deutschland etwa 5,2 Millionen
Arbeitsunfähigkeitstage auf das Konto von allergischen
Erkrankungen.1
Leider wissen immer noch zu wenige Betroffene, dass man
gegen Allergien auch langfristig etwas tun kann. Eine
Behandlungsmöglichkeit, die direkt die Ursachen der
Krankheit angeht, ist die sublinguale spezifische
Immuntherapie (SLIT). Das Prinzip: Die Patienten tropfen
sich eine Lösung, die ihren Allergie-Auslöser (das so
genannte Allergen) enthält, regelmäßig unter die Zunge.
Dadurch gewöhnt sich das Abwehrsystem an das Allergen und
reagiert nicht mehr überempfindlich. Die Patienten führen
die Behandlung selbstständig durch. Abgesehen von
Kontrolluntersuchungen und Folgeverordnungen für das
Allergen-Präparat macht die SLIT deshalb keine zusätzlichen
Arztbesuche notwendig. Das ist für Berufstätige mit festen
Arbeitszeiten und vollem Terminkalender ein großes Plus.
Wirksamkeit belegt
Die renommierte Cochrane Collaboration, eine
unabhängige wissenschaftliche Organisation, die systematisch
alle verfügbaren Daten zu bestimmten medizinischen
Fragestellungen zusammenfasst und bewertet, hat kürzlich
eine Übersichtsarbeit zur SLIT veröffentlicht.2
Darin wird bestätigt, dass die SLIT bei allergischem
Schnupfen wirkungsvoll die Symptome reduziert und behandelte
Patienten deutlich weniger antiallergische Medikamente
benötigen. Gleichzeitig ist die SLIT hervorragend
verträglich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO erkannte
die Therapieform bereits im Jahr 1998 an. Auch der
Allergologe Dr. Hartwig Lauter, Chefarzt am Krankenhaus
Kloster-Grafschaft und Vorstandsmitglied im Deutschen
Allergie- und Asthmabund (DAAB), bewertet die SLIT positiv:
„Ich behandele seit 20 Jahren Patienten mit der SLIT und
habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese sublinguale Form
der Hyposensibilisierung ist effektiv und kommt dem Wunsch
vieler Patienten entgegen, die Behandlung ihrer Allergie
möglichst unkompliziert zu gestalten.“ Vor der Therapie muss
allerdings ein allergologisch ausgebildeter Facharzt
eindeutig festgestellt haben, gegen welche Stoffe der
Patient allergisch ist. Entsprechend wird dann ein optimal
angepasster Allergenextrakt ausgewählt. Die Kosten für eine
SLIT werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Steril verpackte Einzeldosen
Seit etwa einem Jahr ist ein neues Präparat
auf dem Markt, das die SLIT noch einmal deutlich
vereinfacht. Das dürften insbesondere Menschen zu schätzen
wissen, die viel unterwegs sind. Die Einnahme des neuen
Medikamentes erfolgt täglich, jede Tagesdosis ist in einem
Einzeldosisbehältnis steril verpackt. Somit gestaltet sich
die Anwendung unkompliziert. Die einfache, exakte Dosierung
ist auch im Alltagsstress immer sicher gestellt. Patienten
einer Studie gaben an, mit den Einzeldosisbehältnissen
ausgezeichnet zurecht zu kommen.3
Weil das Medikament ohne Kühlung bis 25° Celsius aufbewahrt
werden kann, lässt es sich problemlos mit zur Arbeit oder
auf Reisen nehmen. Ein weiterer Vorteil des neuen Mittels
besteht darin, dass die Anfangsphase der Behandlung, während
der die Dosis des Allergenextraktes allmählich gesteigert
wird, nur zehn Tage dauert. Personen, die an einer Allergie
gegen frühblühende Bäume wie Haselnuss oder Birke leiden,
können noch kurz vor Beginn der Pollensaison ab Februar/März
mit der Behandlung beginnen.
1
Weißbuch Allergie in
Deutschland, 2. Auflage, 2004
2
Wilson DR et al.: The Cochrane Library Issue 2, 2004
3
Ojeda I et al.: Abstract and poster, EAACI 2003, Paris
Für
Rückfragen:
ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH
Peter Fischer
Sülldorfer Landstraße 128
22589 Hamburg
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