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Ausgabe
Mai 2005
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Pollenallergie
und Pollenflug: Ändert sich das Feindbild? Erlenpollen
scheinen eine größere Bedeutung als Haselnußpollen als Auslöser
der bereits im Spätwinter zu beobachtenden Pollenallergien zu
haben. Viele Pollen legen sogar Tausende von Kilometern zurück,
bevor sie an den empfindlichen Schleimhäuten der Atemwege andocken.
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In
einer ungarischen Studie zeigte sich, daß eine Kombi-Lichttherapie
(UV-B (5%), UV-A (25%) und 70%) sichtbares Licht) bei therapieresistentem
Heuschnupfen im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer deutlichen
Besserung klinischer Symptome führte. (1)
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Die
tägliche zweimalige Gabe von probiotischen Bakterien (Lactobacillus
GG (LGG)) konnte bei IgE sensitiven Kindern bereits nach vier
Wochen die auf einer Kuhmilchallergie beruhenden Hautsymptome
statistisch signifikant bessern. (2)
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Lebensmitteln
werden in zunehmendem Maß Bestandteile von Lupinen (Lupinenmehl)
zugesetzt. Es zeigte sich nun, daß es möglicherweise Kreuzallergien
gegen Lupinen und Erdnüssen gibt. Erdnußallergiker sollten daher
vorsichtshalber auch Produkte meiden, die Lupinenbestandteile
enthalten. (3)
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Eine
Studie aus Italien zeigt, daß bei Kindern das über die Lebenszeit
betrachtete Risiko allergischer Erkrankungen absinkt, deren
Mütter mehrere Kinder zur Welt gebracht haben. Das Allergierisiko
sinkt insbesondere bei Frauen deutlich (um rund 50%) die vier
und mehr Kinder geboren haben . Diese Entdeckung könnte den
Umstand erklären, daß in vielen Ländern seit Jahrzehnten - parallel
zur Abnahme der Kinderzahl - eine Zunahme allergischer Erkrankungen
beobachtet wird. (4)
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Ein
lokal an der Nasenschleimhaut angewandtes Steroid erwies sich
bei allergischer Rhinitis einem oral verabreichten Antihistaminikum
als überlegen. Die Patienten waren aber subjektiv mit beiden
Medikationen gleich zufrieden. (5)
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Während
einer spezifischen Immuntherapie (SIT) gegen eine bestehende
Insektengiftallergie sollten nicht nur Betablocker abgesetzt
werden, sondern auch ACE-Hemmer. In der Literatur sind
mehrere schwere Zwischenfälle beschrieben, bei denen Patienten
während der Immuntherapie auch ACE-Hemmer eingenommen hatten.
(6)
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