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Ausgabe Oktober 2005

WERBUNG

 

Informationen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen e.V.

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V.

 


 

EDITORIAL

 

Hausstaubmilben machen vor allem im Herbst vielen Atemwegsallergikern das Leben schwer. Mehr als ein Drittel aller Patienten mit allergischer Rhinitis oder allergischem Asthma ist gegen Milbenallergene sensibilisiert. Hausstaubmilben sind damit nach Pollen die häufigsten Allergieauslöser.

 

Eine weitere Ursache von Innenraumallergien sind häufig Schimmelpilze. Bei Kindern, die in pilzbelasteten Wohnungen leben, ist das Asthmarisiko verdoppelt. Von den Pilzen freigesetzte Toxine können allerdings auch ohne allergische Sensibilisierung Haut und Schleimhäute reizen. Bei Schimmelpilzbefall in der Wohnung sollte neben einem Facharzt zusätzlich Kontakt zum Gesundheitsamt bzw. einem Fachmann für Gebäudesanierung aufgenommen werden. Lesen Sie dazu den Beitrag von Gunter Hankammer, einem Sachverständigen für Schäden an Gebäuden, Schimmelpilze und andere Innenraumschadstoffe, auf Seite 11.

 

Viele dunkle Färbemittel enthalten das Allergen p-Phenylendiamin (p-PD). Es ist häufig die Ursache von Kontaktekzemen bei Friseuren oder Menschen, die sich selbst die Haare färben. Ein bisher kaum bekanntes allergologisches Problem ist die iatrogene Sensibilisierung von Patienten auf p-Phenylendiamin durch den Epikutantest. Die Deutsche Kontaktallergie-Gruppe schlägt vor, diese Substanz aus der Standardtestreihe zu nehmen.

 

Der Nachweis des auslösenden Allergens ist vor allem bei Nahrungsmittel-Allergien oftmals schwierig. Wer denkt schon an Schnecken oder Senf als mögliche Auslöser? Hinter einer Allergie auf Nahrungsmittel stecken häufig Kreuzallergien, Ursache sind oftmals pollenassoziierte Allergene. Ab Seite 15 erfahren Sie mehr darüber und auch über die Schneckenallergie.

 

Der ÄDA und die DGAKI hoffen, dass Sie in diesem Pressedienst wieder nützliche Anregungen finden, um Ihre Leser über Allergien zu informieren.

 

 

         

Dr. Werner Bauch                       Dr. Petra von der Lage

 

 

 

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