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Ausgabe
April 2006

Sublinguale Immuntherapie inzwischen gut dokumentiert.
Standardisierte Qualität unter die Zunge
tropfen
Nürnberg, 31. März 2006. Der Stellenwert
einer sublingualen Immuntherapie bei Atemwegsallergien ist
in den letzten Jahren aufgrund einer Vielzahl kontrollierter
Studien und einer verbesserten Anwenderfreundlichkeit stark
gestiegen. Die Kernerfolge der subcutanen Immuntherapie
lassen sich auch mit der sublingualen Anwendung erzielen.
Eine Zusammenfassung der aktuellen Studienlage wurde auf dem
diesjährigen DGP-Kongress in Nürnberg präsentiert.
Allein mit Präparaten von ALK-SCHERAX für die
sublinguale Immuntherapie (SLIT) wurden bisher 14
doppelblinde und placebokontrollierte Studien an insgesamt
569 Patienten mit allergischer Rhinokonjunktivitis und /
oder Asthma durchgeführt.
Die Ergebnisse: Signifikante Reduktion
der Symptome und des Medikamentenverbrauchs bei Pollen- und
Milbenallergie, Senkung des Asthmarisikos und nachgewiesene
Langzeiteffekte. „Die SLIT kann inzwischen als echte
Alternative zur subcutanen Behandlung angesehen werden“,
sagte Michael Uecker (ALK-Abelló Arzneimittel GmbH) auf dem 47. Kongress der
Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Nürnberg.
Eine sublinguale Immuntherapie sollte
frühzeitig im Krankheitsverlauf in Erwägung gezogen werden.
In diesem Stadium liegt oft noch keine Chronifizierung mit
Organveränderungen vor. Außerdem sind die Patienten meistens
nur gegen ein oder zwei Allergene sensibilisiert. Inzwischen
ist gut dokumentiert, dass die SLIT mit Allergenen von
standardisierter Qualität die bronchiale Hyperreagibilität
normalisiert1,
Symptome an Nase und Lunge, den Medikamentenverbrauch sowie
nächtliche Asthmaanfälle reduziert2,3
und bei Kindern mit allergischer Rhinitis das Asthmarisiko
deutlich herabsetzt.4
Die SLIT kann
außerdem bereits bestehendes Asthma lindern: In einer
offenen Studie wurden 60 milbenallergische Kinder und
Jugendliche im Alter von drei bis 17 Jahren untersucht. Nach
vier bis fünf Jahren sublingualer Immuntherapie mit
standardisierten Allergenen stieg der Anteil der Kinder ohne
Asthma von 11% auf 88%. Eine Kontrolluntersuchung 10 Jahre
nach Studienbeginn belegte den anhaltenden Therapieerfolg.5
Exakte Dosierung und tägliche Einnahme sind wichtig
Mit dem Präparat SLITone®
ist die sublinguale Therapie sehr einfach. Das Präparat
steht in steril verpackten MonoDose-Behältnissen zur
Verfügung, die ohne Kühlung bis 25° Celsius aufbewahrt
werden können. Damit kann die exakte Dosierung für die
Patienten auch im Alltagsstress sicher gestellt werden und
das Präparat lässt sich problemlos mit zur Arbeit oder auf
Reisen nehmen. SLITone®
wird jeden Tag eingenommen, denn die tägliche Einnahme des
Allergenextraktes verbessert die Wirksamkeit einer
sublingualen Immuntherapie.6
Aufgrund der guten Verträglichkeit dauert die
Aufdosierungsphase nur zehn Tage.7,8
Der Vorteil: Pollenallergiker können noch kurz vor dem Start
der Pollensaison mit einer Immuntherapie beginnen.
„Gräserpollenallergiker, die jetzt im Frühling erstmals eine
SLIT erhalten, können bereits in diesem Sommer eine
Besserung ihrer Symptome verspüren“, erläuterte Michael
Uecker auf dem DGP-Kongress.
1 Pajno GB et al.:
Sublingual immunotherapy abrogates seasonal bronchial
hyperresponsiveness in children with Parietaria-induced
respiratory allergy: a randomized controlled trial. Allergy
2004;59:883-7
2 Tari MG et al.:
Efficacy of sublingual immunotherapy in patients with
rhinitis and asthma due to house dust mite. A double-blind
study. Allergol-Immunopathol-(Madr) 1990;18(5):277-84
3
Pajno GB et al.: Clinical and immunologic
effects of long-term sublingual immunotherapy in asthmatic
children sensitized to mites: a double-blind,
placebo-controlled study. Allergy 2000;55:842-9
4 Novembre E et al.: Coseasonal subligual
immunotherapy reduces the development of asthma in children
with allergic rhinoconujunctivitis. Journal of Allergy and
Clinical Immunology 2004;114:851-9
5 Di Rienzo V et al.: Long-lasting effect
of sublingual immunotherapy in children with asthma due to
house dust mite: a 10-year prospective study. Clin Exp
Allergy 2003;33:206-10
6 Bordignon V, Parmiani S: J Investig
Allergol Clin Immunol 2003; (13): 170-176
7 Pozzan M, Bordignon V: Allergy 2003; 58
(Suppl. 74): 231
8 Gozalo-Requez F et al.: Allergy 2003; 58
(Suppl. 74): 232
Für Rückfragen:
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Konstanze Fleige
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