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Ausgabe Februar 2006
AGÖF - MITGLIEDER - PRESSEMAILING
Das Institut für Umwelt und Gesundheit (IUG) in Fulda bietet
jetzt zusätzliche Sicherheit:
Neue Generation von Allergiker-Häuser -
ALLÖKH® II
Gesund, umweltbewusst und möglichst natürlich wohnen möchte
heute fast jeder, der sich ein eigenes Heim leistet.
Entsprechend vielfältig sind inzwischen die Angebote bei
natürlichen Baumaterialien und Niedrigenergiehäusern. Doch
für die beständig wachsende Gruppe der Allergiker - nach
aktuellen Schätzungen mehr als 20 Millionen Menschen allein
in Deutschland - kann gesundes Wohnen etwas ganz anderes
bedeuten. Während die Erkenntnis um sich greift, dass dem
umweltfreundlichen Bauen mit Naturmaterialien wie Holz oder
Ziegeln die Zukunft gehört, während Solarenergie und
Energiesparen aktuell in aller Munde sind, wird den
Bedürfnissen der Allergiker bislang wenig Aufmerksamkeit
geschenkt.
Dabei kann es sein, dass Materialien und Bauweisen, die für
die meisten Baufamilien völlig unproblematisch sind, den
Allergiker extrem belasten. Dies gilt sowohl für manche
Naturmaterialien, die starke Allergene enthalten können, wie
auch für moderne Bauweisen, die für Pollen- und
Hausstauballergiker abträglich sind. Zudem reagieren viele
Allergiker bereits auf äußerst geringe Ausdünstungen von
modernen Baustoffen. Bislang sind aber die wenigsten
Bauprodukte ausreichend untersucht, um allergische Risiken
ausschließen zu können.
Das Institut für Umwelt und Gesundheit (IUG) in Fulda
hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Allergie-Verein in
Europa (AVE) ihren Prüfungskatalog weiterentwickelt, mit der
sowohl einzelne Gebäude wie auch die Typenhäuser von
Bauträgergesellschaften oder Fertighausanbietern auf ihre
Eignung für Allergiker hin getestet werden können. Auch die
Beurteilung von Bauplänen und Ausschreibungen mit Hilfe
dieser ALLÖKH -Prüfung ist möglich. Das Ziel ist dabei nicht
allein der völlig neuartige Allergiker-Check. Auch andere
Anforderungen, die für jeden Bauherren und Hausbesitzer
relevant sind, wie beispielsweise Energieeinsparung,
Ressourcenschonung und Sozialverträglichkeit muss ein Haus
erfüllen, damit es sich nach erfolgreicher Prüfung durch das
IUG "Allergiker-gerechtes Öko-Haus", kurz ALLÖKH , nennen
darf.
Das IUG, als ein seit vielen
Jahren auf Schadstoffanalysen in Innenräumen und
Bauprodukten spezialisiertes Institut, hat dieses Konzept
inzwischen in Kooperation mit vielen Allergikerfamilien und
diversen namhaften (Öko)Hausherstellern erfolgreich
umgesetzt und die dabei gewonnen Erfahrungen zur
Weiterentwicklung genutzt. Insbesondere die äußerst
positiven Resonanzen der Familien, die bereits seit Jahren
in ALLÖKH-Häusern wohnen zeigen die Richtigkeit des
Konzeptes.
So begutachten die Experten des IUG für die Bauherren auch
das Umfeld des neuen Gebäudes. Die Ergebnisse fließen ebenso
in die Planung des Hauses ein wie eine Allergieanamnese der
Bewohner. Bei einer Pollen-Allergie wird beispielsweise eine
Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und
spezielle Pollenfilter und an die Fenster abnehmbare
Pollengazen eingebaut. Zusätzlich wirkt ein Windfang wie
eine Schleuse, die verhindert, dass Pollen in den Wohnraum
gelangen. Gegen die weit verbreitete Hausstaub-Allergie
helfen zum Beispiel geeignete schadstoffminimierende
Bodenbeläge, eine Staubsaug-Zentraleinheit und geeignete,
d.h. leicht reinigbare z.B. kippbare Heizkörper. Weitere
Ausstattungsmerkmale sind z.B.: Isolierung von Wand und
Decke mit Wollvlies, abgeschirmte Elektroinstallation in
Inkathen-Leitungen mit Biodosen und mit Netzfreischaltern,
radonkontrollierte Fliesen, emissionsarme
Oberflächenbehandlungen und vieles mehr.
Entscheidend verbessert im neuen ALLÖKH®II-Prüfkonzept ist
die Kontrolle bei der Auswahl insbesondere von Nadelhölzern
und bei Oberflächenbehandlungstechniken zur Minimierung von
Holzemissionen, ein umfassender Pollenschutz an Fenstern und
Terrassentüren mit speziellen Gazematerialien sowie eine
verbesserte Kontrolle zur Vermeidung von Schimmelpilzbewuchs
während der Bauphase und bei Bedarf die Anwendung eines
antimikrobiologischen Shields.
Wer die abschließende Prüfung besteht, die
Schadstoffmessungen mit einem erweiterten
Schadstoff-Screening in Anlehnung an die Orientierungswerte
der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF)
sowie einen zusätzlichen Allergen-Check in Anlehnung an den
Entwurf von REACH entsprechend dem Beschluss von AVE-KEAC in
Heerlen (Niederlande) von November 2005 wie auch
Begutachtungen von Konstruktionen und Bauweisen umfasst,
kann sich das neue ALLÖKH -Zeichen auf die Tür heften. Damit
verzeichnet die Baufamilie mit Sicherheit einen deutlichen
Wertgewinn des Hauses, der weit über den Prüfkosten liegt.
Bislang gab es nichts Vergleichbares, das Allergikern
wirkliche Sicherheit bei der Haussuche verleihen konnte.
Weitere Informationen erhalten Sie über:
Institut für Umwelt und Gesundheit
Petersgasse 27
36037 Fulda
Telefon: 0661 / 9011546
Email: Umweltberatung.Fulda@t-online.de,
Internet: www.iug-umwelt-gesundheit.de
Mit freundlichen Grüßen aus der AGÖF-Geschäftsstelle
Dipl. Ing. Marlies Ante-Traupe
Email: agoef@t-online.de, Internet: http://www.agoef.de
Eldagsen, 03.01.2006
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