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Ausgabe
November 2006
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Gräser-Impftablette ist endlich da.
Obgleich sich die spezifische Immuntherapie (SIT) seit vielen
Jahren bewährt hat, kommt sie nur bei einer kleinen
Minderheit der Allergiker zum Einsatz. Viele scheuen den zeitlichen
Aufwand der konventionellen SIT oder haben einfach Angst vor
den Spritzen. Es verwundert daher nicht, dass etwa jeder
dritte Allergiker im Laufe seines Lebens ein allergisches
Asthma entwickelt. Dies könnte nun anders werden, da die seit
dem 15. November in jeder Apotheke erhältliche Gräser-Impftablette
Grazax
®
die Behandlung der auch in Deutschland weit verbreiteten Gräser-Pollenallergie
revolutioniert.(1)
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Allergie gegen Röntgen-Kontrastmittel: Die Autoren dieser
Studie kommen zu dem Schluss, dass sich eine routinemäßig
auf die Vermeidung von Kontrastmittel-Allergien ausgerichtete
Praemedikation mit Steroiden kaum lohnt.(2)
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Nahrungsmittelallergie
im Säuglingsalter: Eine aus Sojabohnen, bzw. hydrolysierten
Eiweißen gewonnene "antiallergene" Babynahrung
hält offenbar nicht was sie verspricht. Da sie das Allergierisiko
nicht zuverlässig und nachweisbar senkt, ist sie im Zuge der
Vorbeugung von Allergien und Nahrungsmittel-Intoleranzen nicht
als Ersatz von Muttermilch oder der üblichen aus Kuhmilch
gewonnenen Säuglingsnahrung geeignet. (3)
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Allergie und Gebärmutterhalskrebs: Eine in Schweden durchgeführte
Studie belegt, dass Mütter von Söhnen die unter einer Allergie,
Asthma oder Ekzem leiden ein herabgesetztes Risiko haben,
an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Je mehr Söhne eine allergische
Erkrankung haben, um so geringer ist das Krebs-Risiko
der Mutter.(4)
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Alternative Diagnose- und Therapiemethoden bei Nahrungsmittelallergie:
Etwa 20% der Nahrungsmittelallergiker nutzen bei der
Diagnose- und Therapie ihrer Erkrankung alternative Methoden.
Obgleich die Wirkung der unkonventionellen Heilmethoden durchweg
schlecht ist, ziehen viele Menschen die in ihrer Wirkung unbewiesenen
Diagnose- und Heilmethoden den bewährten Therapien der wissenschaftlichen
Medizin vor. (5)
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Labor-Tests auf Aspirin-Allergie: Allergien gegen Substanzen
aus der "Aspirin-Familie" (NSAID´s=Nicht-steroidale
Antiphlogistika) konnten bisher ausschließlich durch
sog. Provokations-Tests nachgewiesen werden. Dies ist mittlerweile
nicht länger der Fall. Nun können viele Fälle dieser Allergien
mit Hilfe eines sog. Leukotrien-Freisetzungstests (CAST) oder
eines Basophilen-Aktivations-Tests (BAT), bzw. der Kombination
beider Tests nachgewiesen werden. Diese Laboruntersuchungen
haben mit rund 85% eine ausreichend hohe Spezifität. (6)
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