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Ausgabe Oktober 2006

 

Aktionsbündnis Allergieprävention

 

ALLERGIEN: RISIKOKINDER SCHÜTZEN

Ratgeber, Broschüren, Ärzte und Hebammen geben Schwangeren und stillenden Müttern zahllose Tipps, wie sie ihr Kind vor Allergien schützen können. Was die Mutter essen darf und was für das Kind das Beste ist, wissen aber selbst Wissenschaftler oft nicht so genau. Was hilft wirklich?

Bereits heute leiden 15 bis 25 Prozent der deutschen Kinder an den typischen allergischen Erkrankungen Neurodermitis, Asthma oder Heuschnupfen. Zur Allergieprävention raten Experten weitgehend übereinstimmend zum Stillen und einer späten Einführung der Beikost. Dagegen sind die Aussagen hinsichtlich einer allergenarmen Diät für die Schwangere und stillende Mutter sowie für das Kind sehr widersprüchlich. In Deutschland haben die Experten ihre Empfehlungen nun gemeinsam abgestimmt und in einer Leitlinie zur Allergieprävention zusammengefasst. Sie beruht auf evidenzbasierten Studien, die auf ihre methodische Qualität überprüft wurden. Das Aktionsbündnis Allergieprävention kommt zu dem Ergebnis, dass es bislang keine gesicherten Belege dafür gibt, bereits Schwangeren von potenziell allergenen Lebensmitteln abzuraten. Anders ist die Situation bei Risikokindern und ihren Müttern in der Stillzeit. Hier rät das Gremium dazu, potente Allergene zu meiden, wenn das Kind schon in der Phase des ausschließlichen Stillens Allergiesymptome zeigt.

Die vom Aktionsbündnis gesichteten Studien untermauern zudem die Empfehlung, keinerlei Beikost vor Vollendung des vierten Lebensmonats einzuführen. Längere beikostfreie Zeiten wurden bislang nicht untersucht, dennoch empfehlen viele Berater sechs Monate voll zu stillen. Wie Eltern Allergien bei Ihren Kindern effektiv vorbeugen können und Ihre Kinder optimal ernähren, lesen Sie in der neusten Ausgabe der Fachzeitschrift UGB-FORUM mit dem Schwerpunktthema "Guter Start für Mutter und Kind". Ein günstiges Probe-Abo gibt es unter www.ugb.de/probeabo oder direkt beim Herausgeber: Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB), Sandusweg 3, D-35435 Wettenberg/Gießen, Fax: 0641/80896-50, probeabo@ugb.de.

Außerdem im neuen Heft:
- Fütterstörungen: Fast jedes vierte Kind betroffen
- Schwangerschaft: Mit Vollwert-Ernährung auf der sicheren Seite
- Weltagrarhandel: Entwicklungsländer bleiben auf der Strecke
- Health-Claims: Neue EU-Verordnung regelt Werbung mit Gesundheit.
- Rezepte: Teigtaschen aus aller Welt
- Warenkunde Walnüsse: Kernige GeNüsse


Redaktion: Dipl. oec. troph. Stefan Weigt (v.i.S.d.M.)
Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB)
Sandusweg 3, D-35435 Wettenberg/Gießen
Fax: 0641-80896-50

 

 


 


 

 

 

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