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Ausgabe
Februar 2007

Hausstaubmilbenallergie: Verschiedene wissenschaftliche
Studien konnten zeigen, dass in der Isländischen Hauptstadt
Reykjavik 6-9% aller jungen Männer gegen Hausstaubmilben (Dermatophagoides
pteronyssinus =D. pteronyssinus) allergisch sind. Dies
ist erstaunlich, da in den jeweiligen Wohnungen oft nur sehr
kleine Mengen an Hausstaubmilben, bzw. Hausstaubmilbenallergen gefunden wurden. Die Autoren dieser
Studie versuchten daher auf der Suche nach den Ursachen dieses
scheinbaren Widerspruchs herauszufinden, was diese
Individuen typischerweise von anderen jungen Männern
unterscheidet. Es zeigte sich, dass die
Hausstaubmilbenallergiker ihre Kindheit häufig auf Farmen
verbracht haben. Dies besagt natürlich nicht, dass es einen
ursächlichen Zusammenhang gibt.
Bisher ging man davon aus,
dass der frühe Kontakt zu möglichst vielen Tieren eher das
Allergie-Risiko absenkt. Die Frage des Einflusses von
Farmaufenthalten in der Kindheit auf die Entstehung von
Allergien kann somit noch längst nicht
abschließend beantwortet werden. (6)

Eine englischsprachige zusammenfassende Kurzversion
dieser Studie (sog. MEDLINE Abstract) finden Sie auf
der Website
www.pubmed.org
wenn Sie dort in die Suchmaske den Titel dieser Studie eingeben:
What Characterizes House Dust Mite
Sensitive Individuals in a House Dust Mite Free Community in
Reykjavik, Iceland?
Adalsteinsdottir B, Sigurdardottir ST,
Gislason T, Kristensen B, Gislason D
Journal: Allergol Int. 2007 Feb 1;
Bezug: Department of Immunology, Landspitali-University
Hospital.
Abstract
Icelanders with
specific IgE to D. pteronyssinus are more often men who
spent time on farms in childhood and today have high
prevalence of IgE antibodies cross-reactive to D.
pteronyssinus.
PubMed-ID: 17259810
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