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Ausgabe
Januar 2007
Hohes Asthma-Risiko beim Vorliegen einer asymptomatischen
Hyperreagibiltät der Bronchialschleimhaut (4)
Bei
Asthma- und COPD-Patienten kann man funktionsdiagnostisch
regelmäßig eine Hyperreagibilität (Überempfindlichkeit)
der Bronchialschleimhaut nachweisen. Eine solche Überempfindlichkeit
lässt sich aber auch bei Patienten feststellen, die zum Diagnosezeitpunkt
über keinerlei Beschwerden von Seiten der Atemwege klagen.
Bisher war nicht klar, ob eine asymptomatische Hyperreagibilität
der Bronchialschleimhaut mit einem erhöhten Risiko für spätere
Atemwegserkrankungen einhergeht. In einer in der Schweiz
durchgeführten Studie wurden im Jahr 1991 insgesamt
7,126 Patienten untersucht, von denen sich elf Jahre später
4,852 einer erneuten Lungenfunktionsprobe unterzogen.
Es zeigte sich, dass Patienten die zu Beginn der Studie eine
asymptomatische Hyperreagibilität der Bronchialschleimhaut
hatten im Vergleich zu den gesunden Studienteilnehmern etwa
dreimal so häufig ein Asthma entwickelten.

Eine englischsprachige zusammenfassende Kurzversion
dieser Studie (sog. MEDLINE Abstract) finden Sie auf
der Website
www.pubmed.org
wenn Sie dort in die Suchmaske den Titel dieser Studie eingeben:
Bronchial
hyperresponsiveness(BHR) and the development of asthma and
COPD in asymptomatic individuals: SAPALDIA cohort study.
Brutsche MH, Downs SH, Schindler C et al, for the SAPALDIA
Team:
J
Allergy Clin Immunol. 2006;188:434-440.
This large prospective population basedstudy confirms that
BHR is associated with the developmentof respiratory symptoms,
asthma and COPD.
There are some significant weaknesses in this study, butimpressive
effects were observed in a population definedas asymptomatic
at baseline. The elusive key is themechanism that triggers
the interaction between BHRand either allergic inflammation
resulting in asthma ortobacco smoke-inducedinflammation leading
to COPD.
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