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Ausgabe
April 2008

Sicherheit einer
spezifischen Immuntherapie (SIT): Eine in Italien unter Einschluss
von 218 Allergikern durchgeführte Untersuchung zeigte, dass Frauen im
Verlauf der spezifischen Immuntherapie häufiger als Männer zu
allergischen Reaktionen neigen.
Insgesamt gaben 107 Patienten an,
im Verlauf der durchgeführten SIT als Folge der Therapie allergische Reaktionen gehabt zu
haben. Davon waren 66.3% der Reaktionen (71 Patienten) lokal begrenzt.
In 10.3% der Fälle (11 Patienten) wurden systemische Reaktionen
beobachtet und 23.4% der Studienteilnehmer (25 Patienten) gaben lokale
und systemische Reaktionen zu Protokoll. Die Patienten die lokale und
systemische Reaktionen erlebten litten meist unter einer allergischen
Rhinitis - oft handelte es sich um Heuschnupfen als Folge einer
Pollenallergie. Zu den Allergenen
die am häufigsten systemische Reaktionen auslösen gehören in erster
Linie Glaskraut (Parietaria), Gräserpollen und
Hausstaubmilben (Dermatophagoides).
Vor der Durchführung einer spezifischen Immuntherapie
sollte zur Vermeidung von systemischen Reaktionen unbedingt auf die
Einnahme von Drogen und auf die Durchführung anstrengender körperlicher
Aktionen verzichtet werden.
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Eine vollständige englischsprachige Kurzversion
dieser Studie
(sog. MEDLINE Abstract) finden Sie
hier
Abstract:
The efficacy of specific immunotherapy in allergic patients with
IgE-mediated rhino-conjunctivitis, asthma and allergic reaction for
stinging i
Among 107 patients referring reactions to the immunotherapy, 71
patients (66.3%) presented only local reactions; 11 patients (10.3%)
systemic reactions and 25 patients (23.4%)
systemic reactions
associated with local reactions.
Parietaria was mostly involved in
patients with local reactions, instead, in patients with systemic
reactions the prevalent allergens seem to be Dermatophagoides and
grass-pollen.
On the
light of a small number of fatality, immunotherapy represents a
safer therapy for allergic diseases; nevertheless, our data suggest
that safety is strictly correlated with prescriptions by specialists,
administration by trained physicians and accurate follow-up of
patients.
In particular it is recommended to avoid some events
before the administration of immunotherapy, above all the assumption
of drugs and physical exercise.
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