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Ausgabe
April 2008

Hausstaubmilben-Allergie:
Obgleich Hausstaubmilben-Allergien sehr
häufig sind, ist bisher nicht bekannt, in welchem Ausmaß sich die
Patienten während einer spezifischen Immuntherapie an die ärztlichen
Ratschläge halten. Gerade bei der Hausstaubmilben-Allergien können
technische Maßnahmen zu einer Verminderung der Allergenbelastung führen.
In der hier vorgelegten Untersuchung beantworteten 93 Allergiker einen
Fragebogen. Von diesen Patienten waren 69% allergisch gegen
Hausstaubmilben. 45% gegen Haustiere und 17% gegen Schimmelpilze. Von
den Hausstauballergikern benutzten 53% allergen-undurchlässige
Matratzenbezüge, 61% derartige Kissenbezüge und 81% verminderten die
Feuchtigkeit in den Wohnungen bzw. 83% wuschen die Bettwäsche bei einer
Temperatur die die Hausstaubmilben sicher abtötet. 77% der Allergiker
saugten mindestens einmal in der Woche Staub und 21% tauschten die
Teppiche gegen polierte Fußbodenbeläge aus, in denen sich Staub
kaum festsetzen kann. Die Studie macht deutlich, dass eine große Zahl
von Patienten die ärztlicherseits angeratenen Schutzmaßnahmen nicht
ergreifen. In vielen Fällen dürften Kostenüberlegungen dazu führen, dass
auf ansonsten bewährte Schutzmaßnahmen verzichtet wird.
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Eine vollständige englischsprachige Kurzversion
dieser Studie
(sog. MEDLINE Abstract) finden Sie
hier
| Autor(en): |
White KM,
Nugent JS,
Rathkopf MM |
| Titel: |
Dust-mite avoidance measures in patients
on immunotherapy. |
| Journal: |
Allergy Asthma Proc. ; 29(1): 40-4. |
| Bezug: |
Department of Allergy/Immunology, Wilford
Hall Medical Center, Lackland Air Force Base,
Texas. |
Abstract:
Of the 93 patients, 69% were allergic to DMs, 45%
were allergic to pets, 17% were allergic to mold, and 3% were
allergic to cockroaches. Of 64 patients allergic to DMs, 53%
reported use of mattress covers, 61% reported use of pillow covers,
81% reduced moisture in their homes, 83% washed their bed linens in
water that was >130 degrees F, 77% vacuumed or dusted weekly, and
21% replaced carpets with polished flooring. Fifty-two percent of
patients who did not use covers and 49% who did not replace their
carpets cited cost as the most common reason.
In conclusion, many patients on IT for
DM allergy do not use avoidance measures for decreasing allergen
exposure. Cost appears to influence compliance with several measures
including protective mattress and pillow covers.
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