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Ausgabe
April 2008

Kongress der Deutschen
Gesellschaft für Pneumologie in Lübeck
Aktuelle
3-Jahresdaten bestätigen Wirksamkeit der Gräser-Impf-Tablette
Wedel/Lübeck, 15. April 2008 – Die seit
2006 in Deutschland erhältliche Gräser-Impf-Tablette zeigt auch im
dritten Behandlungsjahr eine sehr gute Wirksamkeit. Das zeigen die
Ergebnisse einer neuen Studie, die am 11. April 2008 auf dem 49.
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) in Lübeck
vorgestellt wurden. Experten rechnen mit einer Langzeitwirkung auch nach
Beendigung der kausalen Allergietherapie bei Patienten mit einer
Allergie auf Gräser- oder Roggenpollen.
Im April beginnt der Gräserpollenflug.
Die Hauptblüte der Gräser dauert von Mai bis August. Gräserpollen können
jedoch bei bestimmten Wetterlagen bis zum November vorkommen und bei
Menschen mit einer Allergie auf Gräser- und Roggenpollen Niesen,
Schnupfen, juckende Augen oder sogar Asthmaanfälle auslösen. Das
Immunsystem der Betroffenen reagiert überempfindlich auf die Pollen
verschiedener Gräser oder Getreide. Allergiker, die jedes Jahr
monatelang unter ihrer Pollenallergie leiden, sollten einen Allergologen
aufsuchen und prüfen lassen, ob bei ihnen eine ursächliche Behandlung
mithilfe der spezifischen Immuntherapie (SIT) möglich ist.
Ursache der Pollenallergie lässt sich mit
Immuntherapie behandeln
Eine SIT wirkt ursächlich und kann
Allergien im besten Fall sogar heilen. Bei Menschen mit Heuschnupfen
beugt die Immuntherapie einem Asthma vor. Die gute Wirksamkeit der SIT
in Form einer Spritzentherapie belegen viele Studien.1 Seit
Ende 2006 kann die Immuntherapie bei einer Allergie auf Gräser- oder
Roggenpollen auch mit Tabletten erfolgen: Die Gräser-Impf-Tablette
enthält molekular standardisierte Allergene aus dem Wiesenlieschgras.
Unter die Zunge gelegt, löst sich die Tablette innerhalb weniger
Sekunden auf und setzt die Wirksubstanz frei. Ihre therapeutische
Wirksamkeit und Sicherheit hat die Gräser-Impf-Tablette im bisher
größten Studienprogramm zur spezifischen Immuntherapie an über 2.400
Patienten unter Beweis gestellt.
Gräser-Impf-Tablette ermöglicht
antiallergische Immuntherapie zu Hause
Die Gräser-Impf-Tablette ist schon in der
ersten Gräserpollensaison hochsignifikant wirksam. Das geht aus den
Untersuchungsergebnissen der so genannten GT-08-Studie hervor.
Inzwischen liegen auch die Ergebnisse der Behandlung aus dem zweiten und
dritten Therapiejahr vor. Die Symptome verbessern sich mit
fortschreitender Therapiedauer weiter und die Toleranz der Patienten
gegenüber Gräserpollen nimmt zu. Das bestätigen immunologische
Untersuchungen. „Die Studienergebnisse zeigen, dass die
Gräser-Impf-Tablette über drei Jahre anhaltend wirkt und wahrscheinlich
auch über diesen Zeitraum hinaus wirksam ist“, sagte Professor Dr. Claus
Bachert, Allergologe an der Universitätsklinik Gent in Belgien, auf dem
Kongress der Lungenfachärzte in Lübeck.
Zu Beginn der Behandlung mit der
Gräser-Impf-Tablette treten häufig direkt nach der Anwendung
Schwellungen und Juckreiz im Mund auf. Diese Nebenwirkungen gehen
meist innerhalb von einigen Tagen oder Wochen im Rahmen der
Toleranzentwicklung von selbst zurück. Bis auf die leichten
Nebenwirkungen zu Beginn der Behandlung
ist die kausale
Tabletten-Immuntherapie sehr sicher und gut verträglich. „Mit der
Gräser-Impf-Tablette können weitaus mehr Gräserpollen-Allergiker an
eine spezifische Immuntherapie herangeführt werden, denn die
Therapie ist sicher, schnell und einfach zu Hause durchführbar“,
betonte Bachert. „Wegen des guten Nutzen-Risiko-Profils ist die
Tabletten-Immuntherapie insbesondere für Kinder und Jugendliche von
Interesse. Noch in diesem Jahr erwarten wir die Ergebnisse der
klinischen Studie mit Kindern.“
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Die ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH aus
Wedel in Schleswig-Holstein, ein Tochterunternehmen des dänischen
Mutterkonzerns ALK-Abelló, beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Das
Unternehmen ist in Deutschland Marktführer für Produkte zur spezifischen
Immuntherapie. Es entwickelt und vertreibt Produkte für die Diagnostik,
Therapie und Prävention von Allergien.
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