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Ausgabe
Dezember 2008

Graspollenallergie:
Gräser-Impf-Tablette für Kinder zugelassen
Kinder
können Heuschnupfen jetzt mit einer Tablette wegimpfen
Presseinformation (ALK-Abello Arzneimittel
GmbH) 1. Dezember 2008
Wedel, 1.
Dezember 2008 - Ab sofort steht die Gräser-Impf-Tablette zur
ursächlichen Heuschnupfentherapie auch für junge Patienten zur
Verfügung. Das Medikament erhielt Ende November 2008 aufgrund positiver
Studiendaten in allen EU-Ländern gleichzeitig die Zulassung für die
Behandlung von Kindern ab fünf Jahren und Jugendlichen.
Die Ergebnisse der so genannten GT-12-Studie mit heuschnupfenkranken
Kindern und Jugendlichen zeigten 2008, dass die Allergie-Impfung mit
einer Gräser-Impf-Tablette bei Kindern ebenso wirksam ist wie bei
Erwachsenen. Die Kinder hatten deutlich weniger Allergiebeschwerden wie
Niesen, Naselaufen und Augenjucken und sie benötigten weniger
antiallergische Medikamente als eine Vergleichsgruppe. Außerdem erlebten
die mit der Gräser-Impf-Tablette behandelten Kinder in der Pollensaison
häufiger völlig beschwerdefreie Tage. Die Tabletten-Immuntherapie war
sicher und gut verträglich. Nur zu Beginn der Behandlung trat oftmals
leichter Juckreiz im Mund- und Rachenraum auf.
Die Gräser-Impf-Tablette enthält Allergene aus Wiesenlieschgras. Sie
wird einmal täglich unter die Zunge gelegt und löst sich dort innerhalb
weniger Sekunden auf. Die Allergene werden von der Mundschleimhaut
aufgenommen und wirken so auf das Immunsystem ein. In der Folge wird die
Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber Allergieauslösern aus
Gräser- oder Roggenpollen verringert. Das Therapieprinzip wird als
spezifische Immuntherapie (SIT) oder Allergie-Impfung bezeichnet. Die
SIT mit regelmäßigen Allergengaben in Form von Spritzen oder Tropfen ist
als einzige Behandlung gegen die Ursache von Allergien bereits seit
Jahrzehnten bewährt. Seit 2006 können Erwachsene in Deutschland ihre
Gräserallergie mit der ursächlich wirkenden Tablette behandeln. Die
guten Ergebnisse der Studie mit heuschnupfenkranken Kindern führten
jetzt in einem europaweiten Anerkennungsverfahren zur Zulassung der
Gräser-Impf-Tablette auch für die Behandlung von Kindern ab fünf Jahren
und Jugendlichen.
Kinder
mit Heuschnupfen frühzeitig fachärztlich behandeln
Für Kinder
ist eine Pollenallergie besonders belastend. Sie leiden im Frühling und
Sommer unter Schnupfen, Niesen und Augentränen und können nicht
unbeschwert draußen spielen. Schulkindern macht dazu noch die durch
Heuschnupfen stark beeinträchtigte Konzentrationsfähigkeit zu schaffen.
Eine Pollenallergie ist also nicht nur lästig, sondern kann die
Schulnoten gefährden. "Etwa jedes dritte Kind mit Heuschnupfen
entwickelt ein allergisches Asthma. Typische Symptome sind nächtlicher
Husten in der Pollensaison, pfeifende Atmung und Anfälle von Atemnot",
gibt der Leiter der GT-12-Studie,
Professor Dr. Albrecht Bufe aus
Bochum, außerdem zu bedenken. Der Kinder- und Jugendarzt rät, Kinder mit
Heuschnupfen frühzeitig mit einer SIT zu behandeln, um einen
Etagenwechsel zum Asthma zu verhindern.
Eine spezifische Immuntherapie wirkt durch Gewöhnung des Immunsystems an
den krankmachenden Allergieauslöser. Daher ist vor der Behandlung eine
sorgfältige Allergiediagnostik bei einem darauf spezialisierten Arzt
erforderlich. Dieser stellt fest, was genau die Allergie auslöst und
wählt das passende Allergenpräparat für eine wirksame Behandlung aus.
Die Gräser-Impf-Tablette wirkt wegen der engen botanischen
Verwandtschaft vieler Süßgräser allgemein gegen Allergien aufgrund von
Gräser- und Roggenpollen.
Informationen über ALK-Abelló
Das Pharmaunternehmen - bis zum 1. September 2008 bekannt als
ALK-SCHERAX - ist in Deutschland Marktführer für Produkte zur Therapie
und Diagnose allergischer Erkrankungen. Die Allergen-Präparate zeichnen
sich durch eine hohe Qualitätsstufe aus. Die Produktion bei der
Muttergesellschaft ALK-Abelló A/S in Dänemark unterliegt den sehr
strengen Anforderungen der amerikanischen Zulassungsbehörde, der Food
and Drug Administration (FDA). In Deutschland werden die zugelassenen
Produkte von ALK außerdem Charge für Charge vom Paul-Ehrlich-Institut
auf Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft. Diese aufwändige
Qualitätskontrolle bietet zusätzliche Sicherheit bei der kausalen
Therapie von Allergiepatienten. Die behandelnden Ärzte können sich auf
die geprüfte Produktqualität verlassen.
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