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Ausgabe
September 2008

Die sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT) ist auch
bei Kindern nebenwirkungsarm und sicher in der Anwendung:
die
sublinguale spezifische Immuntherapie wird seit etwa 20 Jahren
angewandt.
Diese zuerst unter Experten umstrittene
Therapievariante wurde eingeführt, um das Sicherheitsprofil
der Immuntherapie weiter zu verbessern. Außerdem suchte man
nach einer gut verträglichen und leicht anzuwendenden Behandlungsmöglichkeit für kleine Kinder, deren
Allergie man aufgrund psychologischer Gründe und von
Sicherheitsüberlegungen nicht mit
den über mehrere Jahre anzuwendenden üblichen
"Allergiespritzen" behandeln wollte.
In der hier
vorliegenden Studie analysierte ein italienisches Ärzteteam
der Universität Genua die bisher im Zusammenhang mit der
Anwendung der SLIT zusammen getragenen
wissenschaftlichen Daten. Es zeigte sich, dass bei
Durchführung einer SLIT die
registrierten Nebenwirkungen sehr selten (1:1.000 Dosen) zu
beobachten sind, meist leicht verlaufen und durch
Dosisanpassung gut in den Griff zu bekommen sind. Außerdem
zeigte sich, dass die registrierten Nebenwirkungen bei Kindern
nicht häufiger auftreten als bei Erwachsenen.
Insbesondere konnte bei kürzlich durchgeführten Studien
gezeigt werden,
dass die Rate der beobachteten Nebenwirkungen bei Kindern die jünger als 5
Jahren waren nicht erhöht ist.
Mehr Informationen zum Thema
SLIT finden Sie
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Eine vollständige englischsprachige Kurzversion
dieser Studie
(sog. MEDLINE Abstract) finden Sie
hier
| Autor(en): |
Passalacqua G,
Guerra L,
Compalati E,
Canonica GW |
| Titel: |
The safety of allergen specific sublingual
immunotherapy. |
| Journal: |
Curr Drug Saf. 2007 May; 2(2): 117-23. |
| Bezug: |
Allergy and Respiratory Diseases, Department of
Internal Medicine, University of Genoa, Genoa, Italy. |
Abstract:
Sublingual immunotherapy (SLIT) was proposed for clinical
practice about 20 years ago with the main
aim of improving the safety and of avoiding the side effects.
These side effects are invariantly described as mild and
easily managed by temporarily adjusting the dose. Moreover, the
safety profile seems not to differ in
adults and children.
The most recent surveys showed that the
rate of adverse events does not increase in children below the
age of 5 years, being traditionally considered as a prudential
limit for injection IT.
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