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Ausgabe
Januar 2009

Allergisch bedingte Dermatitis: Diagnostik bei allergisch bedingter
atopischer Dermatitis nutzt mehrere
Informationsquellen (3).
Bisher ist das diagnostische Vorgehen beim
Vorliegen einer atopischen Dermatitis auch unter
Experten umstritten. In der hier vorgestellten
Studie wurde der Versuch unternommen einen
einfach durchzuführenden Labortest zu
identifizieren, mit dessen Hilfe eine
Allergie eindeutig als Ursache der quälenden
Hauterkrankung identifiziert werden kann.
Zu diesem Zweck wurden sowohl Prick-Hauttests
(Graspollen-, Hausstaubmilben- und
Eiweiß-Allergene), als auch Bestimmungen des
Gesamt-IgE und der spezifischen Immunglobuline E
( spIgE) der bei den Hauttests verwendeten
Allergene durchgeführt.
Diese Befunde wurden von den Autoren der
Untersuchung in Relation gesetzt zu den
erhobenen klinischen Befunden und der
individuellen Krankheitsvorgeschichte der
Patienten. Diese Daten wurden mit den Befunden
von 100 Kindern einer Kontrollgruppe verglichen,
die keine Allergie hatten.
Die Auswertung der Daten zeigte, dass es derzeit
keinen Test gibt, der die Allergie- Diagnostik
zuverlässig vereinfachen könnte. Etwa zwei
Drittel der Kinder mit atopischer Dermatitis
hatten einen hohen IgE-Blutspiegel.
Relativ oft wurden hohe spezifische IgE-Werte
gegen Grasspollen- und Hausstaubmilbenallergen
gefunden - allerdings war die Beziehung zu den
beobachteten Allergiesymptomen so schwach
ausgeprägt, dass die Labortests bei der
Diagnosestellung wenig hilfreich waren.
Es bleibt also dabei: die Diagnose einer
Allergie lässt sich nach wie vor am besten mit
Hilfe der gleichzeitigen Bewertung der
Krankheitsvorgeschichte, der aktuellen
klinischen Beobachtungen und der kritischen
Bewertung der üblichen Allergietests stellen.
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Eine vollständige englischsprachige Kurzversion
dieser Studie
(sog. MEDLINE Abstract) finden Sie
hier
| Autor(en): |
Goodwin H |
| Titel: |
Eczema and allergy: how useful is allergy testing? |
| Journal: |
Paediatr Nurs. 2008 Dec; 20(10): 25-30. |
| Bezug: |
Great Ormond Street Hospital for Children NHS Trust,
London. |
Abstract:
AIM: To determine the value of allergy testing using
skin prick tests and specific immunoglobulin E measurements (spIgE)
to identify allergies in children with eczema (atopic dermatitis)
and to correlate these findings with the clinical history
METHOD: This was a retrospective study of 100 children
with moderate to severe eczema attending hospital for treatment.
In each child a detailed clinical history of allergy was
documented and the severity of atopic dermatitis assessed by the
research nurse. Skin prick tests were carried out using grass
pollen, house-dust mite and egg-white allergens. Blood tests
were taken for total IgE and spIgE responses to these allergens.
A control group of 100 children with no history of allergy was
also included for comparison.
RESULTS: More than two thirds of the children (68 per
cent) had a high total IgE (> 1000 kU/l). SpIgE tests to grass
and house-dust mite were shown as the most frequent finding
although statistically poor in association with the clinical
history. Allergy to these airborne allergens was found to be
more common in the older age group of children. whereas
egg-white allergy was seen more commonly in the younger age
group.
CONCLUSION: There is no one diagnostic test for
allergy in children with atopic dermatitis. The results of these
tests in combination with the clinical history provide a more
accurate assessment of the child's allergy status. Children with
moderate to severe eczema have a high incidence of associated
allergy. Skin prick tests and spIgE proved helpful but neither
was exclusively better than the other for diagnosis. The
clinical nurse specialist is able to make a valuable
contribution to the family through offering support and carrying
out allergy tests.
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