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Newsletter-Ausgabe
Oktober/November 2009

 

 


Allergie und Ekzem: High-Risk-Kindern kann geholfen werden

Probiotika helfen überraschend eindeutig das Ekzem- und Allergierisiko zu senken

In einer in Korea durchgeführten wissenschaftlichen Studie erhielten 112 Schwangere 4-8 Wochen vor und bis zum sechsten Monat nach der Entbindung eine Probiotika-Mischung oder ein Scheinmedikament (Placebo).  In den ersten drei Monaten wurden die Säuglinge ausschließlich mit Muttermilch ernährt. Danach mit einer Mischung aus Muttermilch und Kuhmilch. Es zeigte sich, dass die Kinder der Placebo-Gruppe in 62,9% der Fälle ein Ekzem bekamen - die Kinder der Probiotika-Grupe aber nur in 36,4% der Fälle.

 

Siehe auch Allergie-Newsletter der Meda Pharma weiter unten

 

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier und hier

 

 

Autor(en): Kim JY, Kwon JH, Ahn SH, Lee SI, Han YS, Choi YO, Lee SY, Ahn KM, Ji GE
Titel: Effect of probiotic mix (Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium lactis, Lactobacillus acidophilus) in the primary prevention of eczema: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial.
Journal: Pediatr Allergy Immunol. 2009 Oct 14; [Epub ahead of print]
Bezug: Department of Food and Nutrition, College of Human Ecology, Seoul National University, San 56-1, Shinlimdong, Kwanakku, Seoul, Korea.

Abstract:

Controversy exists regarding the preventive effect of probiotics on the development of eczema or atopic dermatitis. We investigated whether supplementation of probiotics prevents the development of eczema in infants at high risk. In a randomized, double-blind, placebo-controlled trial, 112 pregnant women with a family history of allergic diseases received a once-daily supplement, either a mixture of Bifidobacterium bifidum BGN4, B. lactis AD011, and Lactobacillus acidophilus AD031, or placebo, starting at 4-8 wks before delivery and continuing until 6 months after delivery.
Infants were exclusively breast-fed during the first 3 months, and were subsequently fed with breastmilk or cow's milk formula from 4 to 6 months of age. Clinical symptoms of the infants were monitored until 1 yr of age, when the total and specific IgE against common food allergens were measured.
A total of 68 infants completed the study. The prevalence of eczema at 1 yr in the probiotic group was significantly lower than in the placebo group (18.2% vs. 40.0%, p = 0.048). The cumulative incidence of eczema during the first 12 months was reduced significantly in probiotic group (36.4% vs. 62.9%, p = 0.029); however, there was no difference in serum total IgE level or the sensitization against food allergens between the two groups.

Prenatal and postnatal supplementation with a mixture of B. bifidum BGN4, B. lactis AD011, and L. acidophilus AD031 is an effective approach in preventing the development of eczema in infants at high risk of allergy during the first year of life.

  

Mit dieser Ausgabe unseres Newsletters  Allergietherapie News möchte Sie die Redaktion des Info-Netzwerk Medizin 2000 auf einen weiteren interessanten Allergie-Newsletter hinweisen, der von der Firma MEDA Pharma an interessierte Internet-Nutzer verschickt wird. Sie können diesen Newsletter auf der Website www.azelastine.info bestellen::
 

 



 

Willkommen
zur dritten Ausgabe der Azelastin E-News!

Oktober 2009

Liebe Leserinnen und Leser,
 

der Sommer hat sich von allen Seiten gezeigt. Hitze, schwüle Luft, Regen und kalte Tage. Sie als Allergiker wussten wieder genau wann der Wind weht und ob er Pollen mit sich bringt, die Sie nicht vertragen - leider! Und es ist noch nicht vorüber.
Jetzt kommt die Zeit der Wildkräuter mit ihren unzähligen Antigenen. Viele Kräuterallergiker haben mit Kreuzallergien zu kämpfen. Sie leiden deshalb nicht nur an den Pollen, sondern müssen immer wieder auf bestimmte Gemüse verzichten. Als Beispiel stellen wir Ihnen den weißen Gänsefuß vor.
Außerdem sind Allergietests in dieser Ausgabe unser Thema. Welche Tests gibt es und was bringen Sie an Ergebnissen? Dieser Frage versuchen wir näher zu kommen.
Zwei wichtige Fragen von Lesern haben wir auch wieder beantwortet. Diesmal geht es unter anderem um die Frustration, die durch eine Allergie entstehen kann. Unser Expertenrat beschäftigt sich diesmal mit der Unterscheidung von einem Erkältungsschnupfen und einer allergischen Rhinitis.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Ihr Team von den Azelastine-News

Inhalte

Beifuß, Gänsefuß und Wegerich: Jetzt kommt die "wilde" Zeit für Allergiker

Allergiker müssen sich nicht nur im Frühjahr mit Pollen plagen, die ihr Immunsystem aus den Fugen bringen. Manche Allergiker leiden das ganze Jahr. Nach den Frühblühern, wie den Bäumen, und den Mittelblühern, wie Gräsern und Getreide, haben im Spätsommer und Herbst die Wildkräuter Hochsaison. Wer hierauf mit allergischer Rhinitis reagiert, muss mit "wilden Zeiten" rechnen. Denn Kräuter sind immer weiter auf dem Vormarsch. Außerdem bergen sie das Risiko von Kreuzallergien mit Gemüse. Ein Antihistaminikum sollten Betroffene daher immer griffbereit haben.
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Polle trifft Nahrungsmittel: Kreuzallergien sind nicht ausgeschlossen!

Ein herzhafter Biss in einen erntefrischen Apfel - darauf freuen sich die Obstliebhaber im späten Sommer. Doch manche können das wenig genießen: Kaum ist der Bissen im Mund kribbelt es auf der Zunge. Die Atemwege schwellen an. Juckreiz folgt. Und das geschieht ganz überraschend. Die Ursache liegt nicht am Apfel selbst. Auslöser dieser Reaktion kann eine Pollenallergie sein.
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Steckbrief: Weißer Gänsefuß (Chenopodium album)

Familie: Chenopodiaceae
Heimat: weltweit
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Detektivarbeit: Mit Allergietests auf der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen

Die Nase läuft. Tränende Augen entwickeln sich zu einer Plage. Ständige Atembeschwerden rauben den Betroffenen jede Lebensfreude. Pollenallergien sind schlichtweg eine Geißel. So offensichtlich die Symptome einer Allergie sind, so schwierig ist das Aufspüren der Auslöser. Allergietests sind nicht immer eindeutig. Am Anfang einer Diagnose steht ein ausführliches Gespräch mit einem erfahrenen Arzt. Dann geht es auf die Spurensuche
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Häufige Fragen von allergiegeplagten Mitmenschen

Ständig kommen bei mir neue Allergieauslöser hinzu. Mit der Therapie, die ich zwei Wochen vor den ersten Symptomen beginnen soll, starte ich deshalb oft zu spät. Was kann ich tun?
>> mehr ...

Tränende Augen und laufende Nase - meine Allergie raubt mir das ganze Jahr über den letzten Nerv. Was kann ich gegen den Frust tun?
>> mehr ...

Expertenrat - heute:
So unterscheidet sich eine allergische Rhinitis von einem Schnupfen

Häufig wird ein Erkältungsschnupfen mit einer allergischen Rhinitis verwechselt. Kein Wunder: die Nase läuft und heftige Niesattacken begleiten die Beschwerden. Dennoch gibt es handfeste Unterschiede, die in folgender Tabelle aufgeführt sind:
>> mehr ...

 

 

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Die Cochrane Library ist eine elektronische Bibliothek, die man über das Internet benutzen kann. Sie enthält Aussagen über die Wirksamkeit medizinischer Behandlungsverfahren. Hier finden Sie unabhängige Informationen z.B. zur Wirksamkeit von Vitamin C bei einer Erkältung im Vergleich mit Echinacea.




hier (deutsch)

hier (englisch)
 

 

 

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In der Naturheilkunde wird der Versuch unternommen das Immunsystem von Tumor-Patienten unter anderem mit Hilfe von Mistel-Extrakten oder Thymus-Peptiden (z. B. bei Brust- oder Prostata-Krebs) zu anzuregen.   Meist ist jedoch eine gesicherte Aussage über die Wirksamkeit der eingesetzten Medikamente ohne eine wissenschaftlich abgesicherte immunologische Austestung der Wirkung auf die natürlichen Killerzellen (sog. NK-Aktivität) nicht möglich.  Daher ermitteln wir in unserem zertifizierten Labor unter fachlicher Kontrolle von Ärzten und Molekularbiologen für jeden Patienten ein bei der geplanten Immuntherapie optimal wirkendes Medikament. hier

 

 

 

 




 

 



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