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Compliance bei der Allergietherapie: wie groß ist der Anteil
der behandelten Allergiker die sich zuverlässig an die
Anweisungen ihrer Ärzte halten?
Die klassische spezifische Immuntherapie (SCIT) dauert 3-4
Jahre.
Danach zeigt sich der Erfolg der Behandlung. Die
Allergie-Beschwerden bessern sich, die Entwicklung eines
allergischen Asthmas wird verhindert und weitere
Sensibilisierungen können verhindert werden. Die lange Dauer
dieser Immun-Therapie erfordert auf Seiten von Patienten und
Ärzten viel Geduld und Entschlossenheit. Es verwundert daher
nicht, dass viele Patienten die Therapie vorzeitig
abbrechen. Obgleich die klassische Immuntherapie in Form von
Spritzen verabreicht wird, die direkt von einem Arzt
angewandt werden, brechen mehr als 30% der Allergiker die
Therapie gegen den Rat ihres Arztes vorzeitig ab.
Bei der lokal im Bereich der Nase durchgeführten
Immuntherapie beenden sogar rund 70% der Patienten die
Therapie aufgrund von lokal auftretenden
Nebenwirkungen vorzeitig.
Bei der sublingualen Anwendung der spezifischen
Immuntherapie fiel im Rahmen von Studien oder im Verlauf von
Post-Marketing-Untersuchungen auf , dass mehr als 75% der
Allergiker die Therapie bis zum vorgesehenen Ende
durchführten. Man kann daher aufgrund dieser Erfahrungen
davon ausgehen, dass die meisten Allergiker die sublinguale
spezifische Immuntherapie anderen Formen der Therapie
vorziehen.
Siehe auch den werbenden Allergie-Newsletter der Meda Pharma weiter
unten
Mehr
Informationen zum Thema finden Sie
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und
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| Autor(en): |
Senna G,
Ridolo E,
Calderon M,
Lombardi C,
Canonica GW,
Passalacqua G |
| Titel: |
Evidence of adherence to
allergen-specific immunotherapy. |
| Journal: |
Curr Opin Allergy Clin Immunol. 2009 Oct 9;
[Epub ahead of print] |
| Bezug: |
aAllergy Unit, Verona General Hospital,
Verona, Italy bDepartment of Clinical Sciences,
University of Parma, Parma, Italy cSection of
Allergy and Clinical Immunology, Royal Brompton
Hospital, Imperial College NHIL, London, UK
dPneumoallergology Unit, S. Orsola FBF Hospital,
Brescia, Italy eAllergy and Respiratory Diseases,
University of Genoa, Genoa, Italy. |
Abstract:
PURPOSE OF REVIEW: The main feature of
allergen-specific immunotherapy is its capacity to
modify the natural history of the disease, reducing the
development of asthma and new sensitizations after 3-4
years of treatment. For this reason, adherence to the
therapy is mandatory, as happens for all chronic medical
treatment.
RECENT FINDINGS: Though subcutaneous
immunotherapy is administered directly by physicians,
the rate of adherence is surprisingly low, at less
than 70%. The explanations for a poor subcutaneous
immunotherapy adherence include inconvenience, lack of
efficacy, costs and loss of working hours.
Local nasal immunotherapy has a very low adherence
rate (27%), due to the local nasal side effects. For
sublingual immunotherapy, data are available from
clinical trials and postmarketing surveys, which are
favourable overall (rates of compliance >75%). Cost was
the most common reason for discontinuation, followed by
inconvenience, feeling of inefficacy and side effects.
SUMMARY: Studies addressing the adherence to
allergen-specific immunotherapy in literature are
lacking. In real life, costs and patient education are
crucial issues in conditioning adherence to this
treatment. Reduction of costs and more efforts in
education of patients and also specialists may improve
the adherence to immunotherapy.
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Liebe Leserinnen und Leser,
der Sommer hat sich von allen
Seiten gezeigt. Hitze, schwüle Luft, Regen und kalte Tage. Sie als
Allergiker wussten wieder genau wann der Wind weht und ob er Pollen
mit sich bringt, die Sie nicht vertragen - leider! Und es ist noch
nicht vorüber.
Jetzt kommt die Zeit der Wildkräuter mit ihren unzähligen Antigenen.
Viele Kräuterallergiker haben mit Kreuzallergien zu kämpfen. Sie
leiden deshalb nicht nur an den Pollen, sondern müssen immer wieder
auf bestimmte Gemüse verzichten. Als Beispiel stellen wir Ihnen den
weißen Gänsefuß vor.
Außerdem sind Allergietests in dieser Ausgabe unser Thema. Welche
Tests gibt es und was bringen Sie an Ergebnissen? Dieser Frage
versuchen wir näher zu kommen.
Zwei wichtige Fragen von Lesern haben wir auch wieder beantwortet.
Diesmal geht es unter anderem um die Frustration, die durch eine
Allergie entstehen kann. Unser Expertenrat beschäftigt sich diesmal
mit der Unterscheidung von einem Erkältungsschnupfen und einer
allergischen Rhinitis.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim
Lesen!
Ihr Team von den
Azelastine-News
Inhalte
Beifuß, Gänsefuß
und Wegerich: Jetzt kommt die "wilde" Zeit für Allergiker
Allergiker müssen sich nicht nur im
Frühjahr mit Pollen plagen, die ihr Immunsystem aus den Fugen
bringen. Manche Allergiker leiden das ganze Jahr. Nach den
Frühblühern, wie den Bäumen, und den Mittelblühern, wie Gräsern und
Getreide, haben im Spätsommer und Herbst die Wildkräuter Hochsaison.
Wer hierauf mit allergischer Rhinitis reagiert, muss mit "wilden
Zeiten" rechnen. Denn Kräuter sind immer weiter auf dem Vormarsch.
Außerdem bergen sie das Risiko von Kreuzallergien mit Gemüse. Ein
Antihistaminikum sollten Betroffene daher immer griffbereit haben.
>> mehr ...
Polle trifft
Nahrungsmittel: Kreuzallergien sind nicht ausgeschlossen!
Ein herzhafter Biss in einen
erntefrischen Apfel - darauf freuen sich die Obstliebhaber im späten
Sommer. Doch manche können das wenig genießen: Kaum ist der Bissen
im Mund kribbelt es auf der Zunge. Die Atemwege schwellen an.
Juckreiz folgt. Und das geschieht ganz überraschend. Die Ursache
liegt nicht am Apfel selbst. Auslöser dieser Reaktion kann eine
Pollenallergie sein.
>> mehr ...
Steckbrief: Weißer
Gänsefuß (Chenopodium album)
Familie:
Chenopodiaceae
Heimat: weltweit
>> mehr ...
Detektivarbeit:
Mit Allergietests auf der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen
Die Nase läuft. Tränende Augen
entwickeln sich zu einer Plage. Ständige Atembeschwerden rauben den
Betroffenen jede Lebensfreude. Pollenallergien sind schlichtweg eine
Geißel. So offensichtlich die Symptome einer Allergie sind, so
schwierig ist das Aufspüren der Auslöser. Allergietests sind nicht
immer eindeutig. Am Anfang einer Diagnose steht ein ausführliches
Gespräch mit einem erfahrenen Arzt. Dann geht es auf die Spurensuche
>> mehr ...
Häufige Fragen von
allergiegeplagten Mitmenschen
Ständig kommen bei mir neue
Allergieauslöser hinzu. Mit der Therapie, die ich zwei Wochen vor
den ersten Symptomen beginnen soll, starte ich deshalb oft zu spät.
Was kann ich tun?
>> mehr ...
Tränende Augen und laufende Nase -
meine Allergie raubt mir das ganze Jahr über den letzten Nerv. Was
kann ich gegen den Frust tun?
>> mehr ...
Expertenrat -
heute:
So unterscheidet sich eine allergische Rhinitis von
einem Schnupfen
Häufig wird ein Erkältungsschnupfen
mit einer allergischen Rhinitis verwechselt. Kein Wunder: die Nase
läuft und heftige Niesattacken begleiten die Beschwerden. Dennoch
gibt es handfeste Unterschiede, die in folgender Tabelle aufgeführt
sind:
>> mehr ...

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www.meda-pharma.de
www.medapharma.de
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